Über Regen

Ja. Ich war schon lange nicht mehr hier. Eine Superheldin ist nun mal eben oft in Aktion. Jetzt vor allem in komplett eigennütziger. Das Ende des Semesters war dann schließlich doch anstrengender, als ich es erwartet hatte. Aber jetzt wäre alles geschafft und ich habe Zeit, mich auszuruhen und irgendwann irgendwie wieder vollkommen zu leben.

Der Sommer zeigt sich ja wieder einmal von seiner besoffenen Seite. Heute noch ungefähr 25 Grad hier in Frankfurt, und morgen soll es schon wieder mehr als 7 Grad kälter sein. Und regnen und auch der Wind lässt grüßen. An solchen Tagen sitze ich am liebsten zuhause. Beobachte die Wassermassen da draußen, höre Musik und denke an ihn und ihn. An die Vergangenheit und denke auch an die Zukunft. Wie alles sein wird und wann ich wohl endlich meinen Traumprinzen ebenbürtigen Superhelden finden werde. Und dann schließe ich meistens die Augen und lausche all den Geräuschen um mich herum. Zur Beruhigung und zum Entspannen. Und zwischendurch muss ich auch mein Superheldinnenkostüm waschen und bügeln und flicken. Denn man weiß ja nie, wann es wieder benötigt wird.

Dienstag, den 15. Juli 2008 15:04


Über Wochenenden ...

Ich habe doch kürzlich davon geschrieben, dass eine Klausur, oder besser gesagt, das sporadische Lernen dafür mir den Schlaf rauben würde. Und jetzt melde ich mich nach langer Abstinenz hier wieder zurück. Das Wochenende hat mich daran gehindert, hier wieder nachzusehen und etwas zu schreiben.

Samstags standen meinen Freundinnen plötzlich vor der Tür, holten mich ab. Das sind alle natürlich auch Superheldinnen. Man bewegt sich eben in solchen Kreisen. ... Und so zogen wir durch Frankfurt von einem Lokal zum nächsten. Bis der Morgen schon wieder anbrach und die Sonne unsere Drinks aufwärmte. Oder so ähnlich. Es wurde zumindest richtig spät.

Und so muste ich den Sonntag dafür hernehmen, um nun abschließend für diese eine Klausur zu lernen. Morgen wird es soweit sein und ich bin gespannt, ob das alles genug war. Aber es muss ja nicht immer alles perfekt sein, und bestehen werde ich sie sowieso.

Aber um zum Thema zurückzukommen. So verlaufen die meisten Wochenenden. Und ich bin schon so gewöhnt daran, dass ich es nicht aushalten würde, wenn entweder die Freundinnen nicht mehr aufkreuzen oder die Klausuren wegfallen würden. Aber meine Freundinnen sind Gott sei Dank Fixpunkte in meinem Leben. :D

Montag, den 21. April 2008 23:04


Über Stress und übermäßig vorhandene Müdigkeit ...

Die Nacht dauert schon einigermaßen lange. Da ich noch etwas für eine Klausur nächste Woche erledigen musste, blieb ich heute zuhause und habe so richtig gerackert. Dann und wann haben manchmal Freundinnen angerufen und mit der lauten Hintergrundbeschallung konnte ich nur wenig verstehen. Aber die Botschaft lautete wohl immer: "Hey, komm. Es ist unglaublich lustig." Doch ich musste ja nun wohl oder übel absagen.

Ich bin froh, wenn ich die nächste Klausur hinter mir habe. Nachdem ich mich aber jetzt durch beinahe 80 Seiten durchgearbeitet habe, kann ich wohl schon bald Gute Nacht sagen. Denn irgendwann kann man die Müdigkeit auch nicht mehr aufhalten. Dann ist sie einfach da .... und überrascht auf die gestressteste Superheldin

Freitag, den 18. April 2008 23:28


Über Kommunikationsschwierigkeiten ...

Erst heute ist mir wieder einer unter die Augen gekommen. Ich fliege da mal so ganz gemächlich durch die Luft, halte nach lebesrettungsnötigen Vorfällen Ausschau, als ich diesen einen Typ sehe. Nur Blicke verbinden uns, für kurze Zeit. Ich hätte gerne etwas gesprochen, hätte mich vorgestellt, hätte ihm von meinem letzten Superheldinneneinsatz erzählt. Doch irgendwann verloren wir uns aus den Augen und irgendwann auch aus dem Sinn. Und er hatte wirklich schöne Augen. Schön leuchtend. Warum ich das hier jetzt erwähne. Weil mir das viel zu oft passiert. Aber hey, wenn man sich mit dem Titel Superheldin rühmen kann, darf man auch Schwächen haben. So wie Superman und sein Kryptonit. Bei mir ist es einfach die Unfähigkeit, manchmal die richtigen Worte zu finden.

Donnerstag, den 17. April 2008 08:22


Über das Leben als Superheldin ...

Vielen stellen sich das Ganze so wunderbar einfach vor. Irgendeine hautenge Kleidung mit vielen Freiräumen und dann fliegt man schon um die Welt um Leben zu retten. Aber ganz so ist es ja nicht. Wir leben ja nicht im Fernsehen oder Kino. In der Realität ist das Heldentum (bzw. die Steigerung Superheldentum) noch nicht wirklich entdeckt. Leider. Denn damit versäumen viele eine vielversprechende Möglichkeit, auch mal wichtig zu sein.

Ob ich einen besonderen Namen haben? Nein. Das ist doch alles zu klischeehaft. Und lustig ist vor allem auch die Tatsache, dass meine Abkürzung HdR (Heldin der Realität) viel zu oft mit einem Buch eines gewissen Herrn Tolkien verwechselt wird. Dabei habe ich doch mit Elben und Orks und Hobbits nichts am Hut.

Nein, nein. Ich bin die Superheldin, auf die ihr alle gewartet habt. Ich bin ein Allroundtalent in Lebenretten, bin Pinguinschwimmerin, parke perfekt rückwärts ein und habe immer das richtige Wort auf Lager. Und, was natürlich jede Superheldin können muss: ich kann mit meinem Lächeln verzaubern. Das können nicht viele, und das ist möglicherweise auch meine größte Waffe. Wobei ich betonen muss, dass ich überzeugte Pazifistin bin.

Sonst gibt es zurzeit nicht viel über mich zu sagen. Was mir noch fehlt, ist der richtige Superheld an meiner Seite. Ein junger Mann (am besten in roten hautengen langen Unterhosen) mit dem Hang zur Übertreibung. Das wär schön. Und gegen Spinnen habe ich auch nichts.

Mittwoch, den 16. April 2008 20:45


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